Kategorie: Sommer

  • Das Pitztal von oben

    Das Pitztal von oben

    Ein Flug frei wie ein Adler – dem mächtigen König der Alpen; Möchtest du einmal die höchsten Gipfel, malerische Bergseen und imposante Wasserfälle aus der Vogelperspektive erleben? Dazu hast du jetzt die Möglichkeit. Genieße beeindruckende Flugaufnahmen des Pitztales.

    Frei wie ein Adler – Das Pitztal von oben

    Der Flug beginnt oberhalb des Wurmtales und führt vorbei an der Seekarlesschneid (3.208 Meter) und dem Seekogel (3.358 Meter). Es eröffnet sich ein Blick auf den Rifflsee und das dahinter liegende Griestal mit dem vergletscherten Weißkamm. Oberhalb des Rifflsees sieht man auch den kleinen Plodersee. Der Flug führt uns über die Berge weiter talauswärts zur hoch über dem Pitztal auf 2.817 Metern liegenden Kaunergrathütte. Immer wieder eröffnen sich Blicke ins eindrucksvolle Pitztal. Der kugelrunde grüne Mittelberglesee mit dahinter liegender Verpeilspitze (3.425 Meter) ist eine wahre Perle der Alpen.

    Das Pitztal zeichnet sich wie kaum ein Tal durch eine Fülle von Wasserfällen aus. Der Klockelefall in Stillebach ist 150 m lang und nachts sogar beleuchtet. Von der Aussichtsplattform am Bichlerwasserfall kann man einen herrlichen Ausblick auf den Kaunergrat mit dem schroffen Gipfel der Rofelewand genießen. Die Plattform am Söllbergwasserfall ist die bisher Jüngste – und vielleicht beeindruckendste der insgesamt vier Wasserfall-Plattformen im Pitztal. Am Eingang von St. Leonhard, oberhalb des Ortsteils Wiese ergießt sich der Söllbach über mehrere Stufen in die Tiefe. Beim Stuibenwasserfall in Jerzens endet unser traumhafter Flug. Mit einer Höhe von 160 Metern gehört der Stuibenfall, der weit oberhalb im Landschaftsschutzgebiet Riegetal entspringt, zu den höchsten Wasserfällen in Tirol. Wagemutige nehmen oftmals auch eine erfrischende Abkühlung im kristallklaren Wasser dieses Gebirgsbachs!

    Hier kannst du mehr über die vielen Wasserfälle des Pitztales erfahren: hier klicken

  • Pitztaler Almenweg – Ein verstecktes   Wanderparadies

    Pitztaler Almenweg – Ein verstecktes Wanderparadies

    In der Gemeinde St. Leonhard im hinteren Pitztal warten viele schöne kleine Almen sowie artenreiche und blühende Wiesen auf Wanderer. Die Almen sind eingebettet in das gewaltige Gebirgsmassiv des Kaunergrats. Diese Lage ermöglicht eindrucksvolle Blicke auf die umliegende Bergwelt. Auf dem gut ausgebauten Wegenetz kann man einfach zu Almen wandern, oder anspruchsvollere Höhen- und Gipfelwanderungen durchführen.

    Am Kaunergrat reihen sich fünf Almen aneinander, die allesamt auf nahezu 2.000 Metern liegen – beginnend mit der Söllbergalm, Mauchelealm, Neubergalm, Tiefentalalm und Arzler Alm. Trotz ihrer Nähe zueinander ist keine Alm mit der anderen vergleichbar. Jede Alm hat ihren eigenen Charakter. Alle Almen sind auch untereinander durch den idyllischen Pitztaler Almenweg miteinander verbunden. Dieser führt sogar weiter bis zur Kaunergrathütte auf 2.817 Metern. Der Höhenweg beeindruckt durch spektakuläre Ausblicke auf die Pitztaler Dreitausender. Für Familien bietet sich an, ein oder zwei nebeneinander über den Pitztaler Almenweg verbundene Almen zu besuchen. Äußerst geübte Wanderer können sich natürlich auch an drei oder mehr Almen auf einmal wagen. Das Schöne ist, man kann zu jeder Alm direkt aufsteigen und natürlich wieder problemlos ins Tal absteigen. Mit dem Talbus kommt man wieder in die Unterkunft zurück.

    Die Neubergalm (oben im Bild) wird von Simone und Manfred Larcher bewirtschaftet, die die Alm liebevoll pflegen und sich um das Wohl der Gäste kümmern. Auch für Kinder wurde hier ein netter Spielbereich eingerichtet. Die Alm ist auch leicht mit dem Mountainbike zu erreichen. Aufgrund des guten breiten und nicht zu steilen Weges ist sie eine der mit dem Fahrrad leichtest erreichbaren Almen des Pitztales. Der Blick auf die gegenüberliegende Seite – genannt Schwarzenberg – mit zwei Dreitausendern (Plattigkogel 3.092 Meter und Blockkogel 3.098 Meter) ist äußerst beeindruckend.

    Interaktive Wanderkarte

    Ausschnitt aus der interaktiven Wanderkarte.
  • Radfahren im Pitztal

    Radfahren im Pitztal

    Für Mountainbiker gibt es im Pitztal viel zu entdecken. Das Herzstück ist die „Pitztal Bike Route“ bzw. der Mountainbike-Talweg, der sich durch das ganze Tal schlängelt. Wer in Imst startet, erreicht nach 42 Kilometern und 1.400 Höhenmetern Mittelberg – die letzte Siedlung vorm Gletscher, die auf 1.750 Metern den Talschluss bildet. Auf den gut 100 km gut ausgeschilderten Mountainbike-Strecken im Pitztal erleben Sie die Schönheit der Natur des alpinen Tales kennen.

    Wie wär’s zum Beispiel mit dem Jerzner Tanzalm Weg, der vom Dorf über 8 Kilometer und 860 Höhenmeter an Stalderhütte und Hochzeiger Haus vorbei zur Tanzalm führt? Wer will kann noch ein paar Meter weiter zur Mittelstation der Hochzeiger Bergbahnen treten. Die Abfahrt über den kehrenreichen, nicht allzu steilen Schotterweg ist ein echtes Erlebnis – und ohne Anstrengung vorab zu haben, sofern Sie mit der Gondel hochfahren. Hier geht’s zur Routenbeschreibung: https://www.bikemap.net/en/r/5080250/

    Mountainbike-Route Jerzens Tanzalm
  • Spaß im Hochseilgarten – Mut und Geschicklichkeit sind gefragt

    Spaß im Hochseilgarten – Mut und Geschicklichkeit sind gefragt

    Der XP Abenteuerpark Pitztal ist eine spannende Attraktion, ganz in der Nähe unserer Unterkunft in Jerzens. Dieses Video stammt vom Tourismusverband und zeigt dir einen kleinen Ausschnitt des Hochseilgartens. Es wird gesagt, dass der Hochseilgarten speziell für Familien geeignet ist. Wenn man das hört, könnte man meinen, dass nur die Kinder auf ihre Kosten kommen. Das wäre jedoch eine bei weitem falsche Annahme. Denn mit den verschiedenen Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bietet der XP Abenteuerpark auch Erwachsenen viel Spaß und genügend Herausforderung.

    Meine Nichte habe ich zum 25. Geburtstag in den XP Park eingeladen. Das war sehr lustig, da sie und ihre Schwester leichte Höhenangst hatten. Bis auf zwei Hindernisse hat sie aber die ganze Route geschafft. Auch bei mir war immer wieder Herzklopfen dabei. Da aber alles perfekt abgesichert ist, kann man auch trotz der Höhe alles probieren.

    Neben den abwechslungsreichen Stellen, wo deine Geschicklichkeit gefragt ist, ist mein persönliches Highlight der „Flying Eagle“, ein Flying Fox, der mit mehr als 100 Metern Länge und einer Höhe bis zu 40 Meter über eine Schlucht gespannt ist.

    Am Ende war es dann auf der Terrasse des XP Abenteuerparks auch noch sehr gemütlich.

    Angeboten wird auch Privatbetreuung für Kinder, wenn die Begleitpersonen den Kindern lieber zuschauen und selbst nicht klettern wollen. Weitere Information zu Öffnungszeiten und Preise findest du beim Alpincenter Hochzeiger Pitztal.

  • [Video] Welche Freizeitmöglichkeiten sich dir im Pitztal bieten

    [Video] Welche Freizeitmöglichkeiten sich dir im Pitztal bieten

    Das Pitztal ist ein Geheimtipp unter Natur- und Sportbegeisterten. Vor ein paar Jahren ist dieses Video entstanden, das dir einen guten Überblick über das Angebot im Sommer und im Winter im Pitztal bietet. Auch die Sportler Benni Raich und Heidi Neururer kommen zu Wort und erzählen, was sie mit dem Pitztal verbinden.

    Die Hintergrundmusik hat die Pitztaler Band Cama beigesteuert.

    Was sind deine Lieblingsbeschäftigungen im Pitztal? Hinterlasse unterhalb einen Kommentar.

  • Trail-Maniak – Der spektakulärste Alpin-Marathon der Alpen

    Trail-Maniak – Der spektakulärste Alpin-Marathon der Alpen

    Der höchste Alpin-Marathon der Alpen findet im Pitztal statt. Exponierte Landschaften, geschmeidige Trails und ein atemberaubendes Panorama. Das garantiert der Pitztal-Gletscher Trail-Maniak seinen Teilnehmern bei der Erstaustragung vom 12. bis 14. Juli.

    Laufen bis in Höhen über 3.000 m, über Teile des Gletschers und umringt von über 30 Dreitausendern – das ist spektakulär und einzigartig. Dabei stehen drei unterschiedliche lange, in jedem Fall anspruchsvolle Strecken zur Auswahl. Kurze und knackige 13 km, klassische 42 und die Königsdistanz über 95 km. Spannend wird bestimmt die Passage über den Gletscher und selbst für Profis die Luft dünn bei der höchsten Labestation auf über 3.000 m.

    Neben dem bereits etablierten Gletschermarathon von Mittelberg nach Imst und dem Mountainbike-Rennen kommt jetzt ein neues Highlight in Form eines erlebnisreichen Trail-Laufs dazu. Es ist wahrscheinlich der extremste Wettkampf Tirols. Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Marathon ist, der entscheidet sich für den 42K mit 2.700 hm oder für die Ultradistanz über 95 km. Die Höhe, das alpine Gelände und eine interessante Gletscherquerung fordern vor allem eines: Durchhaltevermögen.

    Für jene, die in die Trail-Szene einsteigen wollen, eignet sich der 13K mit seinem sanfteren Höhenprofil bestens.

     

    Trail-Veranstaltung für die ganze Familie

    Während sich die Trail-Runner auf den Weg machen, zahlreiche Gletscherpassagen zu überqueren, Höhernmeter zu sammeln und die Pitztaler Bergwelt über steile Wege zu erkunden, wandern die Begleitpersonen rund um den Rifflsee. Beim Trail-Maniak Kids können die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und erste Trail-Running-Luft schnuppern (Teilnahme kostenlos). Aufgebaut ist der Trail-Maniak Kids wie ein Orientierungslauf. Spannende Aufgaben unterwegs sorgen für Abwechslung, bringen Sport, Spaß und Spiel zusammen.

    Treffpunkt für die internationale Trail-Runner-Elite ist der auf 1.700 m gelegene Ort Mandarfen am Ende des Pitztals. Mandarfen ist Ausgangspunkt und Zielort zugleich, bietet „enterTRAILment“ und heißt die Läufer, ihre Familien und Zuschauer aus aller Welt willkommen.

    Neben einem Teilnehmer-Paket gibt es für die Läufer 3 Qualifikationspunkte für den „Ultra Trail du Mont Blanc“ zu gewinnen. In Österreich sind es lediglich 2 Bewerbe, bei denen 3 Punkte vergeben werden. im Pitztal rund um den Pitztaler Gletscher findet einer davon statt. Die hochalpinen Bedingungen in den Pitztaler Bergen in Tirol sind somit sicher die beste Trail-Vorbereitung, die Österreich zu bieten hat.

     

    Programm Pitztal-Gletscher Trail-Maniak

    Freitag, 12. Juli 2013
    Ab 12 Uhr: Beginn des „enterTRAILments“, Startnummernausgabe und Nachmeldungen, Eröffnung des Ausstellerbereichs, Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops, Wettkampfbesprechung.
    Abends: offizielle Eröffnung, Startnummernübergabe an die Top-Athleten, Vortrag von Tom Eller über den Mount Everest Marathon.

    Samstag, 13. Juli 2013
    3 bis 5 Uhr: 95K Athleten-Frühstück in der Pitztaler Alm.
    5 Uhr: Start zum Ultratrail.
    8 bis 16 Uhr: Startnummernausgabe und Nachmeldungen zu den weiteren Bewerben.
    10 Uhr: Start des 42K.
    16 Uhr: Start Kids Run.
    16:30 Uhr: Start des 14K
    19:30 Uhr: Siegerehrungen und Trail-Maniak-Party.
    Ganztägig: Trail Expo.

    Sonntag, 14. Juli 2013
    7 Uhr: Zielschluss des 95K
    10 bis 12 Uhr: Weißwurstfrühstück.
    11 Uhr: Siegerehrung des 95K.
    Sponsorentag / Erholung, Regenerationsangebote für alle Athleten.

    Alle Spätentschlossene können sich noch vor Ort anmelden.
    Info Tourismusverband: +43 (5414) 86999

    Trail Running Pitztal - Wasserfall Trail Running - 3 Läufer

  • Naturbadeteich Pitz Park in Wenns eröffnet

    Naturbadeteich Pitz Park in Wenns eröffnet

    Nach ungefähr einem Jahr Bauzeit eröffnete am 8. Juni 2013 die Naturbadeteich-Anlage Pitz Park. Der Pitz Park bietet Familien, die ihren Urlaub im Pitztal verbringen, einiges rund um’s Wasser. Herzstück der Anlage sind ein Schwimmteich, eine Sprungturmanlage und ein flacher Badebereich mit Holzsteg und Spielfloß. Weiters gibt es ein großes Spielplatzareal und ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos. Geöffnet ist der Pitz Park täglich ab 9 Uhr.

    Panorama PITZ PARK in Wenns, Pitztal

    Der Pitz Park ist in 3 Bereiche aufgeteilt. Im über 1.000 m² großen Naturbadeteich findest du Abkühlung und kannst in einem Schwimmteich plantschen, eine Sprungturmanlage mit eigenem Becken und einen flachen Badebereich mit Holzsteg und Spielfloß nutzen.

    Geschicklichkeit und Kreativität ist an den verschiedenen Holz- und Sandspielstationen gefragt. Der Familienurlaub im Pitztal wird durch einen wunderschönen Spielplatz noch attraktiver. Es ist eine kleine Abenteuerwelt: Sandspielen, Burgen bauen, Wasser umleiten und tolle Spielgeräte aus Holz lassen die Kinderherzen höher schlagen. Deine Kinder finden beim Versteckspielen im Katamaran, beim Klettern an der Mega-Pitzi-Wand oder beim Sandburgenbauen auf dem Kinderbauhof schnell neue Freunde mit denen sie die verschiedenen Stationen erkunden können. Der Kinderspielbereich ist vom Restaurant / Café aus gut einsehbar.

    Zum Sport-Areal gehören ein Beachvolleyball- und ein Soccerplatz sowie eine Kegelbahn.

    Die Sitzfelsen rund um den Badeteich, die Liegestühle oder die Terrasse des Restaurants laden zum Verweilen ein.

     

    Badeteich

    • Natürlicher Schwimmbereich bis 3 m Wassertiefe
    • Flacher Badebereich bis maximal 1,35 m Wassertiefe
    • Sprungtürme mit 1 m und 3 m Höhe
    • Spielfloß mit Seilführung
    • Wasseroberfläche: 1.050 m²

     

    Spielplatz

    • Sandspielplatz mit Katamaran und Sandhügel
    • Wasserspiele mit Wasserrinnen
    • Mega Pitzi Action
    • Kleinkinder Planschbecken

     

    Sport

    • Beachvolleyball
    • Soccerplatz
    • Kegeln

     

    Öffnungszeiten

    Naturbadeteich: bei Schönwetter Ende Mai bis September, 9:00 bis 18:00 bzw. 19:00 Uhr
    Spielplatz: täglich ab Ende Mai bis Anfang Oktober, falls kein Badebetrieb ab 11:00 Uhr

    Plan / Übersicht PITZ PARK in Wenns, Pitztal

    Info Pitz Park – Naturbadeteich & Spielplatz, Wenns
    Tel.: +43 (5414) 87266

  • Klettern – dein perfektes Abenteuer in den Tiroler Bergen

    Klettern – dein perfektes Abenteuer in den Tiroler Bergen

    Tirol ist ein Traum für jeden Kletterer. Die unzähligen Klettermöglichkeiten verteilen sich über das ganze Bundesland, wobei sich Imst und das Tiroler Oberland in der Vergangenheit international einen Namen gemacht haben. In Tirol findest du…

    • über 5.000 Alpinkletterrouten
    • über 3.000 Sportkletterrouten
    • über 1.500 Boulderprobleme
    • zahlreiche Klettersteige
    • unzählige Eisklettermöglichkeiten

    Vom Pitztal aus erschließt sich dir eine Fülle von erstklassigen Klettergebieten. Auf den Seiten von Climber’s Paradise sind praktische alle Spots zum Klettern in Tirol aufgezeichnet. Dort kannst du dir sogar die Topos der einzelnen Routen in Druckqualität herunterladen.

    Von unserer Unterkunft in Jerzens erreichst du die besten umliegenden Spots in kurzer Zeit.

  • Wie du dein Mountainbike wieder fit für den Sommer machst

    Wie du dein Mountainbike wieder fit für den Sommer machst

    Kaum ist es wieder ein bisschen wärmer, holen viele ihr geliebtes Mountainbike aus dem Keller oder der Garage. Damit du schnell und sicher nach der Winterpause wieder in die Saison starten kannst, solltest du dein Mountainbike vor der ersten Ausfahrt selbst kurz checken oder ein Service bei einem Fachmann machen lassen. So geht’s:

     

    Bremsen kontrollieren

    Das Funktionieren der vorderen und hinteren Bremsen ist überlebenswichtig, daher solltest du die Bremsen regelmäßig kontrollieren. Wechsle die Bremsbeläge frühzeitig, damit sie sich nicht in die Scheibenbremse einfräsen. Bremsbeläge müssen ausreichend dick, die Bremshebel gut greifbar und die Seilzüge leichtgängig sein.

     

    Reifen

    Stimmt der Luftdruck? Wenn das Mountainbike längere Zeit gestanden hat, kann es sein, dass der Schlauch Luft verloren hat. Zum Aufpumpen eignet sich eine Standpumpe. 2 bis 2,5 Bar sollten ausreichen. Wenn die Reifen feine Risse oder kein Profil mehr haben, müssen sie gewechselt werden. Überprüfe an den Laufrädern die Speichenspannung und das Lagerspiel. Baue dazu das Laufrad aus. Überprüfe mit einem festen Händedruck, ob sich Speichen gelöst haben. Das Lagerspiel kannst du kontrollieren indem du das Lager leicht hin und her bewegst. Stellst du hier ein Spiel fest oder wenn sich Speichen gelöst haben, solltest du mit dem Laufrad zum Händler.

     

    Federgabel und Dämpfer säubern und schmieren

    Reinige an der Federgabel deines Mountainbikes zuerst die Dichtungen mit einem trockenen Lappen und öle anschließend die Standrohre ein wenig ein. Damit sich das Öl verteilen kann, ein-, zweimal einfedern indem du dich auf den Lenker stützt.

     

    Antriebskomponenten

    Dazu zählen die Kette, der Zahnkranz, die Pedale und die Schaltung. Ob die Kette ausgeleiert ist, kannst du mit einer Kettenlehre überprüfen. Ist das der Fall, solltest du die Kette austauschen. Wenn nicht, genügt es die Kette und die Zahnkränze zu reinigen und anschließen mit Kettenöl zu schmieren. Was zuviel ist und eventuell hinunter tropfen kann, mit einem trockenen Tuch wegwischen. Die Gelenke am Schaltwerk kannst du mit ein wenig Universalöl einölen. Das Schaltseil sollte leichtgängig sein und darf keine Verletzungen aufweisen. Die Enden der Seile müssen mit Schutzhülsen versehen sein, damit sie sich nicht aufsplissen. Um bei den Klipp-Pedalen ein sicheres Auf- und Absteigen zu gewährleisten, empfiehlt es sich, ab und zu ein wenig Universalöl auf die Federn aufzutragen. Die Auslösehärte der Klipp-Pedale kannst du mit einem 3-mm-Imbus-Schlüssel nachstellen.

     

    Steuerlager nachstellen

    Das Steuerlager ist die Drehbare Verbindung zwischen Lenker und Rahmen. Der Lenker muss richtig sitzen und darf kein Spiel haben. Das kannst du überprüfen indem du über das Mountainbike steigst, die vordere Bremse fest anziehst und das Fahrrad vor und zurück bewegst. Wenn du ein Knacken im Lenker spürst, gehört das Lager nachgestellt. Dazu musst du die Klemmschraube für den Lenker lösen, damit du die Head-Schraube und -Kappe mit einem Imbus-Schlüssel nachjustieren kannst. Wenn du kein Spiel mehr spürst, kannst du die Klemmschrauben wieder anziehen.

     

    Schrauben kontrollieren

    Alle lockeren Schrauben unbedingt nachziehen.

     

    Vor der Tour die Schnellspannvorrichtungen überprüfen.

    Eine nicht richtig festgezogene Schnellspannvorrichtung kann leicht zu Stürzen führen. Solche Verbindungen solltest du vor jeder Fahrt kontrollieren. Sie könnten beim Ausladen des Fahrrads aus dem Auto oder durch einen zufällig vorbeistreifenden Ast gelöst worden sein.

     

    So, dann kann’s losgehen. Viele schöne Mountainbike-Touren warten heuer auf dich!

  • Den Sonnenaufgang am Berggipfel erleben

    Den Sonnenaufgang am Berggipfel erleben

    Normalerweise hat man nicht so leicht die Möglichkeit den Sonnenaufgang am Berggipfel zu erleben. Es ist etwas Besonderes. Deshalb haben wir heute auch den Wecker sehr früh klingeln lassen und sind mit der vom Tourismusverband Pitztal organisierten Sonnenaufgangswanderung zum Sechszeiger aufgebrochen.

     

    Ganz früh geht es los

    Es war noch dunkel als wir mit der Gondel zuerst auf 2.000 m zur Mittelstation hinauffuhren und dann in den 2er-Sessellift zum Sechszeiger wechselten, der uns auf 2.300 m fast bis zum Gipfel brachte. Um dem Namen Sonnenaufgangswanderung gerecht zu werden, mussten wir die letzten Schritte noch zu Fuß bewältigen. Thomas vom Tourismusverband brachte uns auch zu der besten Stelle, um den Sonnenaufgang genießen zu können. Zum Aufwärmen gab’s sogar Tee.

     

    Lagerfeuer und Tee zum Aufwärmen

    Kessel mit Tee über einem Lagerfeuer am Berggipfel PitztalOben wurde ein kleines Lagerfeuer gemacht und ein großer Kessel mit Tee darüber gehängt. Der Tee war eine gute Idee, denn oben am Gipfel war es doch noch etwas kühl. Dann hieß es einige Minuten warten bis sich am Horizont langsam der nahende Sonnenaufgang abzeichnete. Der Himmel wurde in ein Farbenmeer getaucht und die Berge erschienen in einem wunderbaren Rot.

     

    Einmaliges Naturschauspiel

    Es ist ein einmaliges Naturschauspiel, wenn die Sonne zwischen 7:15 und 7:30 Uhr dann schließlich aufgeht. Doch die schönsten Momente sind eigentlich die Minuten vor dem Sonnenaufgang, wo man die Weite, die friedliche Stimmung und die Schönheit der Natur auf sich wirken lassen kann.

     

    Herrlicher Ausblick

    Der Sechszeiger ist ein traumhafter Aussichtspunkt. Auf der westlichen Seite sieht man die Berggruppe der Lechtaler Alpen und weiter bis hinüber in die Schweiz. Nach Süden sehen wir zB die markante Rofelewand. Nach Norden blicken wir Richtung Zugspitze Und im Osten sehen wir das Karwendel und die Ötztaler Alpen.

     

    Bei schönem Wetter im Herbst

    Die geführten Sonnenaufgangswanderungen mit der speziellen frühen Bergfahrt am Hochzeiger finden 4-mal im September jeweils donnerstags statt.