Kategorie: Sport

  • Klettern – dein perfektes Abenteuer in den Tiroler Bergen

    Klettern – dein perfektes Abenteuer in den Tiroler Bergen

    Tirol ist ein Traum für jeden Kletterer. Die unzähligen Klettermöglichkeiten verteilen sich über das ganze Bundesland, wobei sich Imst und das Tiroler Oberland in der Vergangenheit international einen Namen gemacht haben. In Tirol findest du…

    • über 5.000 Alpinkletterrouten
    • über 3.000 Sportkletterrouten
    • über 1.500 Boulderprobleme
    • zahlreiche Klettersteige
    • unzählige Eisklettermöglichkeiten

    Vom Pitztal aus erschließt sich dir eine Fülle von erstklassigen Klettergebieten. Auf den Seiten von Climber’s Paradise sind praktische alle Spots zum Klettern in Tirol aufgezeichnet. Dort kannst du dir sogar die Topos der einzelnen Routen in Druckqualität herunterladen.

    Von unserer Unterkunft in Jerzens erreichst du die besten umliegenden Spots in kurzer Zeit.

  • Wie du dein Mountainbike wieder fit für den Sommer machst

    Wie du dein Mountainbike wieder fit für den Sommer machst

    Kaum ist es wieder ein bisschen wärmer, holen viele ihr geliebtes Mountainbike aus dem Keller oder der Garage. Damit du schnell und sicher nach der Winterpause wieder in die Saison starten kannst, solltest du dein Mountainbike vor der ersten Ausfahrt selbst kurz checken oder ein Service bei einem Fachmann machen lassen. So geht’s:

     

    Bremsen kontrollieren

    Das Funktionieren der vorderen und hinteren Bremsen ist überlebenswichtig, daher solltest du die Bremsen regelmäßig kontrollieren. Wechsle die Bremsbeläge frühzeitig, damit sie sich nicht in die Scheibenbremse einfräsen. Bremsbeläge müssen ausreichend dick, die Bremshebel gut greifbar und die Seilzüge leichtgängig sein.

     

    Reifen

    Stimmt der Luftdruck? Wenn das Mountainbike längere Zeit gestanden hat, kann es sein, dass der Schlauch Luft verloren hat. Zum Aufpumpen eignet sich eine Standpumpe. 2 bis 2,5 Bar sollten ausreichen. Wenn die Reifen feine Risse oder kein Profil mehr haben, müssen sie gewechselt werden. Überprüfe an den Laufrädern die Speichenspannung und das Lagerspiel. Baue dazu das Laufrad aus. Überprüfe mit einem festen Händedruck, ob sich Speichen gelöst haben. Das Lagerspiel kannst du kontrollieren indem du das Lager leicht hin und her bewegst. Stellst du hier ein Spiel fest oder wenn sich Speichen gelöst haben, solltest du mit dem Laufrad zum Händler.

     

    Federgabel und Dämpfer säubern und schmieren

    Reinige an der Federgabel deines Mountainbikes zuerst die Dichtungen mit einem trockenen Lappen und öle anschließend die Standrohre ein wenig ein. Damit sich das Öl verteilen kann, ein-, zweimal einfedern indem du dich auf den Lenker stützt.

     

    Antriebskomponenten

    Dazu zählen die Kette, der Zahnkranz, die Pedale und die Schaltung. Ob die Kette ausgeleiert ist, kannst du mit einer Kettenlehre überprüfen. Ist das der Fall, solltest du die Kette austauschen. Wenn nicht, genügt es die Kette und die Zahnkränze zu reinigen und anschließen mit Kettenöl zu schmieren. Was zuviel ist und eventuell hinunter tropfen kann, mit einem trockenen Tuch wegwischen. Die Gelenke am Schaltwerk kannst du mit ein wenig Universalöl einölen. Das Schaltseil sollte leichtgängig sein und darf keine Verletzungen aufweisen. Die Enden der Seile müssen mit Schutzhülsen versehen sein, damit sie sich nicht aufsplissen. Um bei den Klipp-Pedalen ein sicheres Auf- und Absteigen zu gewährleisten, empfiehlt es sich, ab und zu ein wenig Universalöl auf die Federn aufzutragen. Die Auslösehärte der Klipp-Pedale kannst du mit einem 3-mm-Imbus-Schlüssel nachstellen.

     

    Steuerlager nachstellen

    Das Steuerlager ist die Drehbare Verbindung zwischen Lenker und Rahmen. Der Lenker muss richtig sitzen und darf kein Spiel haben. Das kannst du überprüfen indem du über das Mountainbike steigst, die vordere Bremse fest anziehst und das Fahrrad vor und zurück bewegst. Wenn du ein Knacken im Lenker spürst, gehört das Lager nachgestellt. Dazu musst du die Klemmschraube für den Lenker lösen, damit du die Head-Schraube und -Kappe mit einem Imbus-Schlüssel nachjustieren kannst. Wenn du kein Spiel mehr spürst, kannst du die Klemmschrauben wieder anziehen.

     

    Schrauben kontrollieren

    Alle lockeren Schrauben unbedingt nachziehen.

     

    Vor der Tour die Schnellspannvorrichtungen überprüfen.

    Eine nicht richtig festgezogene Schnellspannvorrichtung kann leicht zu Stürzen führen. Solche Verbindungen solltest du vor jeder Fahrt kontrollieren. Sie könnten beim Ausladen des Fahrrads aus dem Auto oder durch einen zufällig vorbeistreifenden Ast gelöst worden sein.

     

    So, dann kann’s losgehen. Viele schöne Mountainbike-Touren warten heuer auf dich!

  • Pitztal Wild Face 2012

    Pitztal Wild Face 2012

    Der Mittagskogel ist heuer bereits zum dritten Mal Austragungsort des jetzt schon fast legendären Freeride-Rennens im hinteren Pitztal. Vom 1. bis 3. März war das Pitztal wieder angesagter Treffpunkt vieler Tiefschneefans. Den Sieg holte sich heuer der Freeride-Profi Fabian Lentsch.

    „Der Berg hat Charakter.“, so beschreibt Rennleiter und OK-Chef, Raphael Eiter, den Mittagskogel und die Strecke. Das Pitztal Wild Face wird von Jahr zu Jahr professioneller. Trotzdem ist bisher das chillige Flair erhalten geblieben. Das wissen natürlich die Teilnehmer und Sponsoren zu schätzen. So ist es auch kein Wunder, dass das Pitztal Wild immer bessere Fahrer aus der Freeride-Szene anlockt. Gekrönt wurde das Ganze, wie auch in den letzten Jahren, von perfektem Wetter.

    Frederik Eiter auf dem Siegespodest Pitztal Wildface 2012 - Die Tagessieger Pitztal Wildface 2012 - Sieger 1

    Das Event begann als Ein-Tages-Veranstaltung und dauert mittlerweile drei Tage mit Besichtigung, Qualifikation und schließlich dem Rennen am Samstag. Abends wird natürlich in den lokalen Bars und Après-Ski-Lokalen gefeiert. Die Fahrer fühlen sich wohl. Die Stimmung hat in den letzten Jahren immer gepasst.

    Die Zeiten beim Rennen waren trotz der schwierigeren Bedingungen als in den vergangenen Jahren erstaunlich schnell. Die Pitztaler scheinen bei den Herren das Podium gepachtet zu haben. Nachdem Frederik Eiter sich letztes Jahr Mr. Wild Face nennen durfte, musste er sich heuer mit einem hauchdünnen Rückstand von nicht einmal zwei Sekunden geschlagen geben. Für die 1.510 Meter Höhenunterschied und 4,6 Kilometer vom Gipfel bis ins Tal nach Mandarfen benötigte der junge Pitztaler aus Jerzens, Fabian Lentsch, fantastische 6 Minuten und 6,60 Sekunden. Damit holte er sich den Tagessieg beim Pitztal Wild Face 2012.

    Alle Beteiligten beim Pitztal Wildface 2012

    Bei den Ski Damen war Angelika Kaufmann mit einer Zeit von 7:50,19 nicht zu schlagen. Siegerin bei den Snowboard Damen war die mehrfache Big-Mountain-Event-Gewinnerin, Liz Kristoferitsch. Sie holte mit 11:42,44. Und bei den Snowboard Herren war der Schnellste Matthias Jorda mit 8:31,80. Hier die Ergebnisse Pitztal Wild Face 2012 (jeweils die Top 3):

     

    Damen Ski

    1. Angelika Kaufmann, 7:50,19
    2. Stephanie Kröll, 11:02,93
    3. Lisa Breckner, 11:28,45

     

    Damen Snowboard

    1. Liz Kristoferitsch, 11:42,44
    2. Lisa Policzka, 12:57,70
    3. Tes Schillemans, 17:16,12

     

    Herren Ski

    1. Fabian Lentsch, 6:06,60
    2. Frederik Eiter, 6:08,70
    3. Patrick Huter     6:12,59

     

    Herren Snowboard

    1. Matthias Jorda, 8:31,80
    2. Frans Lebsanft, 8:39,62
    3. Marco Seitner, 8:47,22

     

    Die vollständige Ergebnisliste findest du auf www.pitztal-wildface.com. Für 2013 ist eine Fortsetzung bereits geplant…

  • Den Sonnenaufgang am Berggipfel erleben

    Den Sonnenaufgang am Berggipfel erleben

    Normalerweise hat man nicht so leicht die Möglichkeit den Sonnenaufgang am Berggipfel zu erleben. Es ist etwas Besonderes. Deshalb haben wir heute auch den Wecker sehr früh klingeln lassen und sind mit der vom Tourismusverband Pitztal organisierten Sonnenaufgangswanderung zum Sechszeiger aufgebrochen.

     

    Ganz früh geht es los

    Es war noch dunkel als wir mit der Gondel zuerst auf 2.000 m zur Mittelstation hinauffuhren und dann in den 2er-Sessellift zum Sechszeiger wechselten, der uns auf 2.300 m fast bis zum Gipfel brachte. Um dem Namen Sonnenaufgangswanderung gerecht zu werden, mussten wir die letzten Schritte noch zu Fuß bewältigen. Thomas vom Tourismusverband brachte uns auch zu der besten Stelle, um den Sonnenaufgang genießen zu können. Zum Aufwärmen gab’s sogar Tee.

     

    Lagerfeuer und Tee zum Aufwärmen

    Kessel mit Tee über einem Lagerfeuer am Berggipfel PitztalOben wurde ein kleines Lagerfeuer gemacht und ein großer Kessel mit Tee darüber gehängt. Der Tee war eine gute Idee, denn oben am Gipfel war es doch noch etwas kühl. Dann hieß es einige Minuten warten bis sich am Horizont langsam der nahende Sonnenaufgang abzeichnete. Der Himmel wurde in ein Farbenmeer getaucht und die Berge erschienen in einem wunderbaren Rot.

     

    Einmaliges Naturschauspiel

    Es ist ein einmaliges Naturschauspiel, wenn die Sonne zwischen 7:15 und 7:30 Uhr dann schließlich aufgeht. Doch die schönsten Momente sind eigentlich die Minuten vor dem Sonnenaufgang, wo man die Weite, die friedliche Stimmung und die Schönheit der Natur auf sich wirken lassen kann.

     

    Herrlicher Ausblick

    Der Sechszeiger ist ein traumhafter Aussichtspunkt. Auf der westlichen Seite sieht man die Berggruppe der Lechtaler Alpen und weiter bis hinüber in die Schweiz. Nach Süden sehen wir zB die markante Rofelewand. Nach Norden blicken wir Richtung Zugspitze Und im Osten sehen wir das Karwendel und die Ötztaler Alpen.

     

    Bei schönem Wetter im Herbst

    Die geführten Sonnenaufgangswanderungen mit der speziellen frühen Bergfahrt am Hochzeiger finden 4-mal im September jeweils donnerstags statt.