Schlagwort: Alm

  • Tiefental – Das verborgene Tal

    Tiefental – Das verborgene Tal

    Eine der wohl schönsten Almen erstreckt sich in einem gut verborgenen Seitental des Pitztales. Das Tiefental erstreckt sich von Osten nach Westen auf ca. 1900 m. Mit seinem wildromantischen Bächlein, den grünen Almwiesen, den letzten Bäumen an der Waldgrenze, den vielen Almtieren und einer idyllischen Alm, wie sie die Gebrüder Grimm nicht verlockender beschreiben hätten können. Man braucht aber nicht den Brotkrümeln oder den Kieselsteinen zu folgen, um auf die Alm zu finden.

    Das Tiefental – ein Seitental des Pitztales

    Viele Wege führen zu diesem alpinen Juwel. Einer der schönsten Aufstiege beginnt von Eggenstall. Beim Gasthof Liesele gehts über die Brücke gleich dahinter befinden sich einige Parkplätze. Die ersten paar hundert Meter geht es auf einem schönen Forstweg aufwärts bis man auf einen kleinen Steig abzweigt. Immer im Schatten des kühlen Walder steigt man stetig an. Dabei eröffnen sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf den mächtigen tosenden Pfitschebach-Wasserfall.

    Die Tiefentalalm liegt sehr idyllisch im lichten Lärchen- und Zirbenwald. Gleich neben der Almhütte schlängelt sich der Gschwandbach durch die Almwiesen und sorgt so für eine erfrischende und zugleich beruhigende Atmosphäre, die jeden Alltagsstress vergessen lässt. Dazu gibt es ausgezeichnete Tiroler Spezialitäten – ein unbeschreiblicher Genuss inmitten der Tiroler Bergwelt. Die kulinarischen Schmankerln und insbesondere der Kaiserschmarren sind einzigartig. Da ist für jeden etwas dabei.

    Am hinteren Ende des Tiefentales erhebt sich die imposante Rofelewand mit 3.354 m.

  • Pitztaler Almenweg – Ein verstecktes   Wanderparadies

    Pitztaler Almenweg – Ein verstecktes Wanderparadies

    In der Gemeinde St. Leonhard im hinteren Pitztal warten viele schöne kleine Almen sowie artenreiche und blühende Wiesen auf Wanderer. Die Almen sind eingebettet in das gewaltige Gebirgsmassiv des Kaunergrats. Diese Lage ermöglicht eindrucksvolle Blicke auf die umliegende Bergwelt. Auf dem gut ausgebauten Wegenetz kann man einfach zu Almen wandern, oder anspruchsvollere Höhen- und Gipfelwanderungen durchführen.

    Am Kaunergrat reihen sich fünf Almen aneinander, die allesamt auf nahezu 2.000 Metern liegen – beginnend mit der Söllbergalm, Mauchelealm, Neubergalm, Tiefentalalm und Arzler Alm. Trotz ihrer Nähe zueinander ist keine Alm mit der anderen vergleichbar. Jede Alm hat ihren eigenen Charakter. Alle Almen sind auch untereinander durch den idyllischen Pitztaler Almenweg miteinander verbunden. Dieser führt sogar weiter bis zur Kaunergrathütte auf 2.817 Metern. Der Höhenweg beeindruckt durch spektakuläre Ausblicke auf die Pitztaler Dreitausender. Für Familien bietet sich an, ein oder zwei nebeneinander über den Pitztaler Almenweg verbundene Almen zu besuchen. Äußerst geübte Wanderer können sich natürlich auch an drei oder mehr Almen auf einmal wagen. Das Schöne ist, man kann zu jeder Alm direkt aufsteigen und natürlich wieder problemlos ins Tal absteigen. Mit dem Talbus kommt man wieder in die Unterkunft zurück.

    Die Neubergalm (oben im Bild) wird von Simone und Manfred Larcher bewirtschaftet, die die Alm liebevoll pflegen und sich um das Wohl der Gäste kümmern. Auch für Kinder wurde hier ein netter Spielbereich eingerichtet. Die Alm ist auch leicht mit dem Mountainbike zu erreichen. Aufgrund des guten breiten und nicht zu steilen Weges ist sie eine der mit dem Fahrrad leichtest erreichbaren Almen des Pitztales. Der Blick auf die gegenüberliegende Seite – genannt Schwarzenberg – mit zwei Dreitausendern (Plattigkogel 3.092 Meter und Blockkogel 3.098 Meter) ist äußerst beeindruckend.

    Interaktive Wanderkarte

    Ausschnitt aus der interaktiven Wanderkarte.